Materialien

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Um optimale Spieleigenschaften und trotz Witterungseinflüßen eine hohe Langlebigkeit zu garatieren, ist die richtige Auswahl des Holzes von enormer Wichtigkeit. Auf eine Behandlung des Holzes mit chemischen Stoffen wurde bewusst verzichtet. Jedoch geben wir Ihnen unter der Rubrik Pflegehinweise einige Tipps, um möglichst lange Spaß mit Ihrem Binagle-Set zu haben.

Da das Holz beim Binaglen oder Spachteln stark beansprucht wird, sind ein hoher Härtegrad sowie lange Holzfasern nur zwei von vielen Eigenschaften, die das Holz erfüllen muss. Nach diversen Tests zeigte sich, dass nur Eschenholz den hohen Anforderungen gewachsen ist.

Durch strenge Qualitätkontrollen bei der Holzauswahl sowie einer speziellen konischen Form entsteht ein Spielgerät, welches mit selbstgeschnitzten Einwegpflöcken aus dem Wald nicht zu vergleichen ist. Ein einheitliches Spielpflock schafft gleiche Wettkampfbedingungen für alle Spieler und verhindert Vor- und Nachteile durch unterschiedlich Große Binagle.

Mehr Infos zu den verwendeten Holzarten:

Esche:

Der in Europa weit verbreitete Baum kommt in Bachgehölzen, in Auenwäldern und in schattigen Hang- und Schluchtwäldern vor. Mit Wuchshöhen bis über 40 m gehört er zu den größten heimischen Laubgehölzen. Das helle, sehr feste und elastische Holz verarbeitet man vor allem zu Sportgeräten oder Leitern. Im Winter kann man die Art an den tiefschwarzen Knospen erkennen.
Eschenholz:

Das Eschenholz gleicht in seinen Eigenschaften weitgehend der Eiche. Sein Splint- und Kernholz ist teils von gleicher heller weißlicher bis gelblicher oder weißrötlicher Färbung, teils mit unregelmäßig streifig dunkel- oder schokoladenbraunem Farbkern. Auch im Aussehen ähnelt die Esche der Eiche. Eschenholz ist grobporig und mit markanter gestreifter bzw. gefladerter Textur, also sehr dekorativ. Als Ausstattungsholz in Form von Massivholz und Furnieren wird es im Möbelbau, einschließlich für Biegeformteile, und im dekorativen Innenausbau für Wand- und Deckenbekleidungen sowie für Parkettböden und Treppen eingesetzt.

Eiche:

Die stattliche Eiche gilt als Symbol der Kraft, Erhabenheit und der Ausdauer. Sie wächst fast in ganz Europa wild.  Eichen werden selten höher als 25 m, dafür aber verzweigt sie sich üppig und wächst stark in die Breite.
Als ausgewachsener Baum besitzt sie oft eine gewaltige Krone. Eichen können sehr alt werden. So gibt es bei uns tausendjährige Bäume, die einen Stamm mit einen Umfang von 10 – 12 m haben.
Eichenholz:

Beide Arten, die Stiel- oder Sommereiche und die Trauben- oder Wintereiche sind in den Eigenschaften nahezu identisch. Das Splint- und Kernholz der Eiche unterscheidet sich deutlich in seiner Farbe. Das meist schmale Splintholz ist gelblichweiß, das Kernholz gelbbraun gefärbt und nachdunkelnd. Die Eiche ist grobporig und mit ihrer prägnanten gestreiften Zeichnung sehr dekorativ. Eichenholz ist mittelschwer bis schwer und hart, ist sehr fest und elastisch und hat einen hohen Abnutzungswiderstand, schwindet wenig und ist leicht und sauber zu bearbeiten. Die Oberflächenbehandlung macht keine Probleme. In Verbindung mit Feuchtigkeit ergeben Eisenmetalle blauschwarze Reaktionsflecken. Bevorzugte Verwendungen im Innenbereich sind neben Möbeln und Inneneinrichtungen wie Einbaumöbel, auch Fässer und Bottiche, dekorative Wand- und Deckenbekleidungen, Treppen und Fußböden , Parkett, Dielenböden und Holzpflaster. Eichenholz ist immer noch das beliebteste Einrichtungsholz der Bundesbürger und nach wie vor das wichtigste Parkettholz.